Dennoch birgt das Homeoffice gesundheitliche Fallstricke. Viele Beschäftigte arbeiten nämlich am Küchentisch oder auf dem Sofa, also an Möbeln, die ergonomisch nicht für Büroarbeit geeignet sind. Das kann zu körperlichen Beschwerden wie dem RSI-Syndrom sowie Rücken- und Nackenbeschwerden führen.
Ein Homeoffice-Arbeitsplatz muss eigentlich den gesetzlichen Vorgaben für Bildschirmarbeit entsprechen. Ein höhenverstellbarer Bürostuhl mit einer anpassbaren Rückenlehne ist unverzichtbar. Ein Küchenstuhl reicht also nicht aus. Sie wissen nicht, welcher Bürostuhl zu Ihnen passt? Dann nutzen Sie unseren Stuhlfinder. Eine Beobachtung und Risikoanalyse des Arbeitsplatzes durch einen internen oder externen Präventionsdienst kann klären, welche spezifischen Anforderungen der Arbeitsplatz erfüllen muss.
Wie im Büro muss der Arbeitgeber auch zu Hause für geeignete Ausstattung und Unterstützung sorgen, etwa für einen Computer, einen Bürostuhl, einen Internetanschluss... Stellt der Arbeitnehmer diese Ausstattung selbst, kann er Anspruch auf eine Kostenerstattung haben.
Kurz gesagt: Ein Homeoffice-Arbeitsplatz muss dieselben Anforderungen erfüllen und dieselbe Ausstattung bieten wie ein Arbeitsplatz im Büro. Es ist wichtig, die Gesundheit der Beschäftigten im Homeoffice ernst zu nehmen und dafür zu sorgen, dass sie in einer ergonomisch durchdachten Umgebung arbeiten können.